Wasserversorgung, Elektrisches Licht und Telefon

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Die Wasserversorgung von Raderach erfolgte bis 1909 über Brunnen. So wie der bekannte Schlossbrunnen, der sich heute im Keller des Gasthauses Krone befindet, hatten sich die Gehöfte ihre eigene Brunnen gegraben. Am Ende der Torfstrasse, auf dem Parkstreifen des heutigen Bolzplatzes, befand sich ein öffentlicher Brunnen, zu dem die Tiere von der Weide aus Zugang hatten. Dieser Brunnen wurde im Laufe der Jahre zugeschüttet und aus Sicherheitsgründen zugedeckelt. Der Brunnenschacht ist jedoch unversehrt und es besteht die Möglichkeit, den Brunnen wieder zu beleben.

Im Jahre 1909 hat sich Raderach der "Rotachgruppe" angeschlossen, welche die zentrale Wasserleitung auf Ailinger Gemarkung erbaute. Die Trägerschaft ging von der Rotachgruppe auf die Energie-Versorgung Schwaben und 1987 auf die Technischen Werke Friedrichshafen über.

Einen elektrischen Lichtschalter konnten die Raderacher erstmals zu Weihnachten 1923 betätigen. Das erste Telefon wurde 1936 bei Förster Strobel eingerichtet. Er stellte dieses Telefon geraume Zeit als öffentlichen Fernsprecher zur Verfügung.

Quellen und Verweise

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